Carol of the Bells
Vier Töne, endlos wiederholt – und trotzdem das treibendste Weihnachtsstück überhaupt.
Das Stück auf einen Blick
- Komponist
- Mykola Leontowytsch
- Jahr
- 1914
- Herkunft
- ukrainisches «Schtschedryk»
- Tonart
- g-moll
- Einordnung
- Mittelstufe
- Tasten empfohlen
- 76
Wie schwer ist es?
Das Viertonmotiv ist simpel, die Wirkung entsteht durch Tempo und exakte Wiederholung. Schnelle Fassungen verlangen echte Fingerfertigkeit.
Die eigentliche Hürde
Das Tempo. Das Motiv ist trivial, aber bei hoher Geschwindigkeit verschluckt jede träge Tastatur die Wiederholungen.
Wie lange dauert es?
Langsame Fassungen in zwei Wochen, Konzerttempo deutlich länger.
Erfahrungswert, keine Regel – wie schnell es geht, hängt an Vorkenntnis und Übezeit. Die Einordnung ist eine Einschätzung, keine Messung: Von den meisten Stücken gibt es Fassungen von stark vereinfacht bis konzertant. Gemeint ist jeweils die gängige Fassung.
Welches Instrument passt dazu?
Braucht ein Instrument mit schneller Repetition – auf trägen Tastaturen verschluckt es die Wiederholungen.
Instrumente, die dazu passen
Portables Digitalpiano mit Scaled Hammer Action II-Mechanik.
Möbel-Digitalpiano mit GrandTouch-S-Mechanik.
Der Stage-Allrounder mit Kawais RHIII-Holz-Feeling – Liebling vieler Pianisten mit Bühnenjob.
Im Katalog stehen 233 Instrumente mit geprüften Daten – Tastenzahl, Mechanik und Anschlüsse jeweils belegt statt behauptet.
Wo es die Noten gibt
Das Werk ist gemeinfrei: Die Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Komponisten ist abgelaufen. Achtung – ein moderner Notensatz oder ein neues Arrangement kann trotzdem geschützt sein. Frei sind die alten Ausgaben, nicht automatisch jede Fassung.
Kostenlos: die historischen Ausgaben
Bei IMSLP liegen die alten, gemeinfreien Ausgaben als PDF – kostenlos und legal. Notenbild und Fingersatz entsprechen dem Stand ihrer Zeit; wer eine moderne, gut lesbare Fassung möchte, ist mit einer gekauften Ausgabe oft besser bedient.
Moderne Ausgaben und Bearbeitungen
Vereinfachte Fassungen, moderner Notensatz und Bearbeitungen gibt es bei den einschlägigen Notenhändlern. Wir ergänzen hier in Kürze konkrete Links.
Häufige Fragen
Wie schwer ist Carol of the Bells?
Das Viertonmotiv ist simpel, die Wirkung entsteht durch Tempo und exakte Wiederholung. Schnelle Fassungen verlangen echte Fingerfertigkeit.
In welcher Tonart steht Carol of the Bells?
Carol of the Bells steht in g-moll.
Wie viele Tasten braucht man für Carol of the Bells?
Empfohlen sind 76 Tasten.
Wer hat Carol of the Bells komponiert?
Mykola Leontowytsch, 1914.
Darf man die Noten von Carol of the Bells kostenlos herunterladen?
Das Werk ist gemeinfrei: Die Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Komponisten ist abgelaufen. Achtung – ein moderner Notensatz oder ein neues Arrangement kann trotzdem geschützt sein. Frei sind die alten Ausgaben, nicht automatisch jede Fassung.
Wie lange braucht man, um Carol of the Bells zu lernen?
Langsame Fassungen in zwei Wochen, Konzerttempo deutlich länger.
Wenn dir das liegt
Das erste Weihnachtsstück, das fast jedes Kind spielen kann – fünf Töne genügen für die Melodie.
Das Weihnachtslied schlechthin – 1818 in Oberndorf entstanden, heute in über 300 Sprachen gesungen.